Odile Kennel: Irgendetwas dazwischen
»Ich sage immer noch: Ich. Sage:
Irgendetwas dazwischen.
Und es gibt keine äußeren Enden«
Überall Ordnungen: Einordnung, Zuordnung, Unterordnung. Odile Kennels Band »Irgendetwas dazwischen« ist ein Plädoyer für die Unordnung. Im Fokus steht der Austragungsort so vieler Ordnungsversuche: der Körper.
Eins ist in den Gedichten klar: Der Körper lässt sich nicht säuberlich zusammenfalten und in Identitätsschubladen stecken. Es geht den Gedichten um Ausfaltung, um Entfaltung – und den vermeintlichen Ordnungsapparat schlechthin: Sprache.
Odile Kennels Gedichte sind dabei immer unbedingt sinnlich, bewegen sich über Sprachen hinweg, kosten die Vielfalt der Möglichkeiten aus, die sich ihr bieten – spielerisch, ironisch, verzweifelt. Jedes Gedicht zeigt: Erst im Zusammenspiel entsteht etwas, das nicht nur denkbar und benennbar, sondern vor allem eines ist: lebbar.
Gedichte: Odile Kennel
Illustration: Anja Nolte
Lektorat: Jo Frank
Gestaltung: Typografie · im · Kontext
Reihe: Edition Belletristik
Ausführung: Französische Broschur
Seiten: 196 • Format: 19 x 12,5 cm
ISBN: 978-3-910320-06-2
1. Auflage: 2023 • 2. Auflage: 2026